Radios der dreißiger Jahre

Schluß mit Kabelsalat und Batteriesäure.

Netzgeräte setzten sich Anfang der Dreißiger Jahre durch. Die zahlreichen Drahtverbindungen zwischen Empfänger und Batterien bzw. Netzanoden entfielen, welche bei Kabelverwechselung zu kostspieligen Röhrenschäden führten.
Teils wurden jetzt Empfänger und Lautsprecher in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht. Dies geschah vornehmlich bei kleineren Geräten, um sie dadurch billiger zu produzieren.
"Billig produzieren" war überhaupt das Gebot der Stunde.

Auf dem Siemens Werbeprospekt ist der Siemens Dreiröhren Empfänger 31 W mit dem Lautsprecher Siemens 080.
Siemens Riesenskala


Siemens 45 W Siemens 45 W

Einer der größten Geräte mit der Riesenskala, welche auch bei den kleineren Modellen im Vorjahr gut ankam.
Im Gegensatz zu allen anderen Riesenskala-Modellen, die durch gleichlaufende Änderung der Schwingkreis- Kapatität und -Induktivität schalterlos zwischen Lang- und Mittelwelle wechselten, hatte der 4-Röhren-3-Kreiser 45 W hierfür einen ganz normalen Wellenschalter. Im Hintergrund ist der Siemens Lautsprecher 080 abgebildet.


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