| Eine Zugangsberechtigung für Privatpersonen eröffnete nun auch dem "Mensch der Straße" das Tor zur weiten Welt. Die Industrie reagierte vorerst mit Radiobausätzen. | |||
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Selbstbau war die Devise in der Zeit des beginnenden Radio-Fiebers. Das tat man oft auch ohne die vorgeschriebene Detektor- Versuchserlaubnis, und meist wurde nicht einmal die vorgeschriebene Rundfunkgebühr bezahlt. Eine typische Selbstbau- oder Bastelform war der Zigarrenkisten-Detektor. |
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| Erste kommerzielle Vertriebsversuche mit Röhrenempfängern sind schon Mitte der Zwanziger Jahre zu vermerken. | |||
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Bausatzgerät Fa. W. Fritz Dieser Zweikreis- Dreiröhrenempfänger der Firma Walther Fritz - Stuttgart, wurde schon 1924 nach "Modern Wireless" gebaut. Der Bau bzw. das Betreiben des Gerätes war dem Radiobastler ab Mai 1924 gestattet, aber nur dann, wenn er zuvor eine "Audion-Versuchserlaubnis" erworben hatte. Um das Gerät während der Abwesenheit des Amateurs vor Schäden oder Mißbrauch zu schützen, wurden Röhren und Spulen jeweils demontiert im Unterteil des abschließbaren Holzkoffers deponiert. |
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